Schwerpunkt Waffenrecht - Rechtsanwaltskanzlei Reetzke Reutlingen

Da die Verstöße gegen das bestehende Waffenrecht zwischenzeitlich ins Unermessliche gehen können und die Folgen empfindlich sind, ist dieses Thema auch für uns ein Wesentliches.

Betroffen sind hiervon nicht mehr nur Sportschützen oder sonst Berechtigte, sondern vielmehr auch immer mehr Bürger, die nicht einmal ahnen, dass sie zwischenzeitlich in waffenrechtliche Problematiken verstrickt sein können, ohne es zu wollen.

Oder wissen Sie, welches Klappmesser heute noch erlaubt ist?

Hausdurchsuchung, Beschlagnahme und Strafverfahren drohen!

Nach den tragischen Vorfällen in Winnenden und Erfurt ist das Waffengesetz zum Teil mehrfach unbemerkt wiederholt verschärft worden, was die Situation für Betroffene unüberschaubar macht.

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg ist bestrebt, weitere Verschärfungen vorzunehmen.

Häufig genügt bei Auseinandersetzungen bereits schon der Anschein eines verbotenen Waffenbesitzes, um schwerste Eingriffe in die Unverletzlichkeit der Wohnung oder des Schutzes des Gewerbebetriebes auszulösen. Schneller, als geglaubt, drohen Hausdurchsuchung, Beschlagnahme und staatsanwaltliche Ermittlungen.

Wir können im Zweifelsfall sachkundige Auskunft erteilen.

Hausdurchsuchung, Beschlagnahme

Es empfiehlt sich bereits zu Beginn einer solchen Maßnahme die zuständigen Behörden davon zu informieren, dass ein Anwalt hinzugezogen werden soll und, dass gegebenenfalls die geringeren zeitlichen Verzögerungen, die bis zu dessen Eintreffen zu erwarten sind, abzuwarten sind.

Häufig werden Behörden diesem Ansinnen entsprechen, da eine „kooperative“ Durchsuchungs-, bzw. Ermittlungsmaßnahme häufig für beide Seiten angenehmer ist. Des Weiteren kann so sichergestellt werden, dass das Verfahren möglichst geordnet stattfindet.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Beschlagnahme von Unterlagen oder sonstigen Gegenständen, die gegebenenfalls auch in anderem Zusammenhang (Finanzbehörden!) von Belang sind oder sonst wichtig sind, um späteren Ärger zu vermeiden.

Häufig ist in diesem Zusammenhang auch die Missachtung von Rechten Betroffener zu beobachten:

Auf eventuelle Aussage-, oder Zeugnisverweigerungsrechte wird nicht hingewiesen.

Den Beteiligten ist mitunter nicht klar, ob sie gegebenenfalls als Zeuge wahrheitspflichtig oder eben als Beschuldigter zur Verweigerung der Aussage berechtigt sind.