STGB - Das deutsche Strafgesetzbuch - Rechsberatung aus Reutlingen

Oftmals gerät man mit Gesetzen in Konflikt, ohne es zu wollen.

Beispiel:

Sie werden in einen Verkehrsunfall verwickelt, die Gegenseite wird dabei körperlich verletzt. Sodann folgt Post von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft.

Was sollte man für den Fall tun?

Sobald man erkennt, dass Polizeibehörden oder andere Strafverfolgungsbehörden gegen einen tätig werden, sollte man so früh wie möglich, anwaltliche Hilfe aufsuchen, da oftmals die ersten Kontakte mit der jeweiligen Behörde entscheidend sein können.

Gerade in Strafverfahren ist es wesentlich, bereits zu Beginn des Verfahrens dafür zu sorgen, dass die Rechte des Betroffenen, d. h., Ihre Rechte, eingehalten werden und, dass die gesetzlichen Vorschriften von den Behörden beachtet werden.

Entzug der Fahrerlaubnis

Zunehmende Kontrolldichte auf deutschen Straßen führt dazu, dass Autofahrer, LKW-Fahrer und Biker ständig Gefahr laufen wegen Verkehrsverstößen belangt zu werden. Schnell drohen Fahrverbote. Immer häufiger wird die Fahrerlaubnis vollständig entzogen.

Sind zudem Medikamente, Alkohol oder Drogen im Spiel kann die berufliche Existenz gefährdet sein.

Bei mehrfachen Verkehrsverstößen droht eine MPU.

Gesetzgeberische Bestrebungen bestehen dahingehend, eine 0,0 Promilleregelung anzustreben.

Was viele nicht wissen, bereits ab 0,3 Promille kann es zum Entzug der Fahrerlaubnis kommen, wenn es zu einem Unfall kommt oder sonstige alkoholbedingte „Ausfallerscheinungen“ vorliegen. Entgegen dem Glauben, dass erst ab 0,5 Promille Sanktionen drohen, kann es also schon wesentlich früher kritisch werden.

Im Regelfall gilt:

Ab 0,5 Promille kann es zur Verhängung von Fahrverboten bis zu drei Monaten kommen. Ab Vorliegen der relativen oder absoluten Fahruntüchtigkeit oder bei Verkehrsverstößen kann auch der Entzug der Fahrerlaubnis in Betracht kommen.

Letzteres bedeutet, dass der Führerschein nicht regelmäßig nach Ablauf der Frist wieder ausgehändigt wird und man weiterfahren kann, sondern, dass man gegebenenfalls eine völlig neue Fahrerlaubnis zu beantragen hat, die zum Teil mit empfindlichen Auflagen, wie beispielhaft einer medizinisch – psychologischen Untersuchung (MPU), vor allem im Wiederholungsfall, einhergehen kann.

In solchen Fällen ist häufig auch der weitere Punkteabbau und die schnellere Wiedererteilung der Fahrerlaubnis möglich, wenn begleitend entsprechende Seminare besucht werden.

Durch unsere fachkundige Beratung können Wege aufgezeigt werden, wie möglichst rasch Lösungen herbeigeführt werden können. In Zusammenarbeit mit von DEKRA und TÜV anerkannten Psychologen kann hier manchmal der Verlust einer Fahrerlaubnis abgewendet oder Wiedererlangung beschleunigt werden.

Grundsätzlich gilt:

Bei drohendem Entzug der Fahrerlaubnis oder drohendem Fahrverbot möglichst rasch anwaltlichen Rat einzuholen, damit gegebenenfalls noch Maßnahmen ergriffen werden können, die solche Maßnahmen verhindern oder verzögern helfen.